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© 2017 Stand: 13.07.2017
Yogazentrum Akazienhof
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Die allgemeine Vorstellung über das, was Yoga ist, beruht zu weiten Teilen auf sehr allgemeinen Klischees. Entspannung, Om-Singen, Meditation und Erleuchtung im Schneidersitz bei leisen Klängen und Räucherstäbchen sind die ersten Assoziationen, die Befragte in der Regel parat haben. Bei Körperübungen liegen der Kopfstand und Lotus und die Idee des Verknotens an erster Stelle.

Yoga ist erst vor rund 100 Jahren von Indien in den Westen übermittelt worden - damals gab es einzelne Yogis, die sich auf den Weg machten und ihr Wissen einem meist erlesenen Publikum vorstellten. Oft erstaunten sie die Zuschauer mit recht extremen "Verrenkungen" und ihren Fähigkeiten, willkürlich organische Funktionen zu beeinflussen, die normalerweise unserem Zugriff nicht unterliegen.

Nach dem 2. Weltkrieg begann Yoga im Westen stärker Fuß zu fassen. Auch reisten viele "Hippies" in den 70er Jahren nach Indien und kehrten vom Yoga inspiriert zurück. Die besondere Faszination liegt sicher in der Kombination einer körperbezogenen Disziplin und der Einbettung in ein System östlicher spiritueller Denkweisen, die dem Westen in seiner materialistischen Ausrichtung immer mehr abhanden zu kommen scheinen.

Verschiedene indische Yogameister haben sich inzwischen im Westen etabliert, deren Schwerpunkte und Unterrichtsmethoden zum Teil erheblich voneinander abweichen. Diese spiegeln die große Bandbreite des Yoga wider, eines Systems, das Körper- und Atemübungen genauso wie Konzentration und Meditation zum Inhalt hat. Teilweise werden auch die ethischen und spirituellen Denk- und Lebensweisen zum Hauptinhalt der Lehre gemacht.

Der Transfer des Yoga in den Westen bedeutet natürlich auch, dass die meisten Lehrer heute nicht mehr Inder sind, sondern Menschen, die im westlichen Kulturkreis aufgewachsen sind. Yoga ist universell in seiner Wirkung, und es ist spannend zu sehen, wie wir im Westen damit umgehen. Hier verbinden sich die Kräfte zweier großer Kulturkreise in neuer Weise.

Am größten ist heute im Westen die Verbreitung des Hatha Yoga, der die Körper- und Atemübungen in den Mittelpunkt stellt. Diese Übungen zielen darauf ab, den gesamten Körper mit Skelettapparat und Organen in guter Verfassung zu halten und damit auch Geist und Psyche zu einer ausgeglichenen und schöpferischen Aktivität zu bringen.

B.K.S.Iyengar verstarb im Alter von 95 Jahren am 20. August 2014 im indischen Pune. Er galt als einer der bekanntesten Vertreter des Hatha Yoga und hat in den vergangenen 70 Jahren viele Yogahaltungen präzisiert und neu entwickelt. Für ihn war der Körper ein nie endender Quell möglicher Erfahrungen des Bewusstseins und damit auch von immer neuen Erkenntnissen über sich selbst. Er insistierte auf einen intensiven Einsatz bei seinen Schülern und sicher kam gerade dieses Merkmal seines Stils vielen leistungsorientierten Menschen aus dem Westen entgegen. Sein Unterrichtsstil zählt heute zu den meistgelehrten.




 


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